WUNDEN LECKEN

WUNDEN LECKEN

Neuss, Braunschweig und eben München – Allen drei Städten ist zugleich, dass sie sowohl ein Basketball Zweitliga-Damen Team beheimaten. Ebenso teilen sie das Schicksal, dass sie an diesem zweiten Oktober-Wochenende für diese Jahreszeit eher ungewohnt ein paar freie Tage genießen können. In drei nur insgesamt ausgetragenen Partien der ersten Spielrunde des DBBL-Pokals zogen alle drei jeweils deutlich – Braunschweig mit 21 in Berlin, Neuss mit 35 gegen Würzburg und der Jahn bekanntermaßen mit 31 gegen Wasserburg – den Kürzeren. Somit eint sie die Wochenend-Planung in zuschauender Rolle, wenn insgesamt 30 Teams (die Zweitvertretungen der Erstligisten Herne, Freiburg sowie Marburg sind wiederum erst gar nicht spielberechtigt) in der nun startenden zweiten Pokal-Runde ihren Meister suchen.

 

Für den Jahn im Konkreten war es gar das vierte Erstrunden-Aus in Folge, umso mehr bleibt Zeit und Muße für den Blick zurück an den Wochenbeginn. Keine 48 Stunden nach dem berauschenden Heimsieg gegen Schwabach waren die Damen aus Bayerns Landeshauptstadt abermals gegen ebenjene Wasserburgerinnen zum regulären Liga-Spiel gefordert. Trotz weiterhin akuter Personalnot (vier Spielerinnen standen insgesamt 37 Spielminuten oder mehr auf dem Parkett) setzten sich die Gastgeberinnen vom Inn auch dieses Mal durch, wenn auch weitaus knapper mit 71 – 64. Neun Mal war die Partie insgesamt ausgeglichen, in Summe fast doppelt so oft wechselte gar die Führung zwischen den beiden Mannschaften hin und her. Und so war es sicherlich vorentscheidend, dass der ehemalige deutsche Serienmeister Ende des dritten Viertels mit einem 10 – 0 Lauf einen letzten großen Impuls setzen konnte.

 

Insgesamt präsentierten sich die Damen von Rebecca Thoresen auch am Tag der deutschen Einheit vor allem wieder in vortrefflicher Form von jenseits der Wurf-Markierungen, 40 % Dreier- sowie etwa 80% Freiwurf-Quote haben in einem ansonsten munteren und abwechslungsreichen Spiel sicherlich den Unterschied ausgemacht. Für den Jahn als Lerngröße festzuhalten bleibt primär die Anzahl der erspielten Freiwürfe: Während Wasserburg 21 gegen den Jahn gepfiffene Fouls zu insgesamt 22 Versuchen von der Linie verwerten konnten verbleiben auf Seiten Münchens lediglich vier Versuche bei über die gesamte Spieldauer von 40 Minuten nur fünf gezogenen Foul-Pfiffen.

 

In dem gewohnt stimmungsvollen Umfeld der Badria-Halle hatte Jahns erste Damenmannschaft bis zum Ende des dritten Spielabschnittes eigentlich von Beginn weg die Nase zumeist leicht vorne und fand entgegen der Pokal-Partie zwei Wochen vorher immer wieder die Lücken, notwendigen Rebound-Positionen sowie freien Würfe gegen die recht konsistente Wasserburger Ball-Raum-Verteidigung. Die Hypothek aus mancher Unachtsamkeit zum letzten Viertelwechsel (trotz aller Verteidigungsbemühungen kamen die Hausherrinnen oftmals mit der Sirene noch zu diesen letztlich entscheidenden Scores) war dann aber schlussendlich zu viel, die letzte Münchner Drangphase zum 56 – 55 fünf Minuten vor Spielende parierten vor allem die beiden Erstliga-erfahrenen Levke Brodersen mit 15 sowie Sophie Perner mit schlussendlich 19 Punkten souverän.

 

Viel Zeit bleibt bzw. blieb nunmehr also, ehe am nächsten Wochenende direkt wieder Heimspielzeit in der Weltenburger Straße angesagt ist. Mit den BSG Basket Ladies aus Ludwigsburg gastiert dann fast schon ein Prototyp eines Damen-Zweitligisten in Bogenhausen. Neben einer jahrelangen sowie nachhaltigen Nachwuchsarbeit haben in diesem Sommer auch wieder ein paar Rückkehrerinnen den Weg vor die Tore der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart gefunden. Wenig überraschend starten die Schwaben also auch mit drei teils sehr überzeugenden Siegen in die Saison und werden entsprechend mit ordentlich Rückenwind auf die A8 in Richtung München rollen.

 

Für die TS Jahn München spielten:
Leonie Kambach (17 Punkte / 1 „Dreier“), Theresa Spatzier (11 / 1), Gabriela Viskovic (9 / 1), Viktoria Sarkoezi (9 / 3), Kim Siebert (8 / 2), Paula Haw (6 / 0), Melina Aigner (4 / 0), Clara Gausepohl (0), Liliane Heilmann (0) und Judit Tella Vila (0)

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