Im Rausch des Vergnügens

Die Bilanz von Jahn’s diesjähriger JBBL kann sich sehen lassen. Mit einer Bilanz von 4:0 und einer Korbdifferenz von +199 stehen die Zwuckels unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz der Vorrundengruppe 8. Zum fünften Mal in Serie erreicht man damit wohl die Hauptrunde und der ambitionierte U14-Nachwuchs darf sich schon darauf freuen, dass die JBBL-Reise in der Saison 21/22 weitergehen wird.

Es tut den Jungs sichtbar gut, wieder auf dem Parkett zu stehen und endlich mal neue Probleme zu haben: 25 Ballverluste pro Spiel sind eine angenehme Abwechslung zu einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 und die Pflicht zum Extrapass ist mal was anderes als die allgegenwärtige Maskenpflicht. Da leuchten selbst die von Hygienekonzepten erschöpften Traineraugen kurz auf.

Auch ohne den derzeit verletzen Kapitän Quirin Koller und quasi ohne Quarantäne-Pechvogel Silver Bieling spielt das Team munter und selbstbewusst drauf los. Für die meisten Spieler ist die JBBL kein Neuland, da sie schon im vergangenen Jahr dabei waren und nur rund ein Drittel der Spielzeit das Team verließ. Mit Norwin Gumbinger hat man einen hörigen Rookie an Land gezogen, der brav die Taschen trägt und sogar schon zum Stiftbeauftragten aufgestiegen ist. Die Taschen muss er trotzdem noch tragen.

Viele Spieler dürfen und müssen nun neue Rollen übernehmen: Glue-Guy Moritz Herbst soll auf einmal Punkte machen und bei Frohnatur Kyle Varner ist es nicht mehr ganz so egal, nach wie vielen Minuten er seine fünf Fouls macht. Im Spielaufbau müssen andere Verantwortung übernehmen und stellen fest, dass die Ballhandler der Vorjahre ganz schön was geleistet haben. Doch Jannis Grußendorf, Nico Hirtl, Alan Devries & Co schlagen sich hier tapfer durchs Dickicht der neuen Anforderungen. Die Welt ist in Ordnung.

(noch)

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