Es waren einfach vierzehn Punkte zu wenig

68:82 gegen den ungeschlagenen Tabellenführer

"Da muss mehr zusammenpassen, wenn man ein Klasse-Team wie Ulm bezwingen möchte." Headcoach Armin Sperber fasste es zusammen. "Deswegen können wir zufrieden sein, aber nicht unbedingt glücklich!"

Die körperliche Überlegenheit der Erstliga-Junioren aus Ulm wirkte sich immer wieder aus an diesem Nachmittag: weniger bei den Rebounds (38:42), den Blocked Shots (5:2) oder den Ballverlusten (20:21) - aber ganz deutlich bei den Wurfquoten! Während die Gäste stabil trafen und 45% ihrer "Possessions" ins Ziel steuern konnten, feuerten die Jahnlinge viel zu viele Würfe ohne Balance und unter hohem Druck ab und kamen nur auf 33% Wurfgenauigkeit. Kaum hatten sie Zeit und Ruhe, schon ging wieder was, 87% Freiwurftreffer ist ansehnlich.

So konnten das zweite und dritte Viertel sogar offen bis positiv gestaltet werden, aber sobald Ulm-Coach Anton Gavel (genau Leute, DER Anton Gavel) den ersten Anzug überstreifte, war es wieder vorbei mit den Erfolgschancen für die Jahn-Burschen. Zum Beispiel bei jenem ernüchternden 0:12 Run von 65:68 auf 65:80, der das standesgemäße Resultat dann doch festnagelte.

Erfreulich indessen die breite 10er-Rotation beim Jahn, erfreulich auch die allgemeine Einsatzfreude und die Leistungssteigerung in den letzten Wochen. Nun hoffen wir auf die nötigen Inzidenzzahlen, damit die wegweisenden Matches gegen Tübingen (Sonntag, 15 Uhr, 2G+, Livestream aus dem Jahn) und in Ulm (Donnerstag, 9.12.) bzw. Crailsheim (Sonntag, 19.12.) stattfinden können. Und die für die Playoffteilnahme notwendigen drei Erfolge bringen!

Jahns Beste gegen Ulm: Jan Pürschel (17pt, 7rb, 6as, 15eff) - Julian Hecht (11pt, 13ef) - Mateo Jukic (6pt, 5rb, 14ef) - Beni Sadikovic (6pt, 7rb, 13ef)

Fotos: Greg Varner (c)

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