Der neue Jahnus-Report

Jahnus, unser Held in gelb und schwarz

Janus mit den zwei Gesichtern, Licht- und Sonnengott

Janus war ursprünglich ein Licht- und Sonnengott, das männliche Gegenbild der Diana und wurde erst allmählich zum Gott allen Ursprungs, des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge, der Türen und der Tore, zum Vater aller Dinge (auch der Quellen) und aller Götter. Er symbolisiert die Dualität in den ewigen Gesetzen, wie etwa Schöpfung/Zerstörung, Leben/Tod, Licht/Dunkelheit, Anfang/Ende, Zukunft/Vergangenheit, Links/Rechts usw. und fungierte als Mittler zwischen Menschen und Göttern. So weit so bekannt… (Danke, Wikipedia)
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Auf unserer bescheidenen kleinen Website repräsentiert Jahnus ebenfalls die Dualität in den ewigen Gesetzen. Z.B. Heim und Auswärts, gelb und schwarz. In lockerer Folge blickt Jahnus an dieser Stelle zurück und nach vorn.
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Frühling und blaues Band und so…

Für uns Basketballer heißt diese Jahreszeit einfach

PLAYOFFS BABY!

Und in dieser Saison laufen unsere Jahnlinge wirklich heiß:

Herren 1 Zweiter der Ersten Regio
Herren 2 in die Zweite Regio aufgestiegen

Die Regionalliga Herren (Coach Hagen Schmidt, Assistenten Flemming Stie und Timo Heinrichs) zogen wie 2025 in die Playoffs ein, sorgten heuer mit diversen Auswärtssiegen in zwei engen 2-1-Serien (Vilsbiburg, Ansbach) für Furore und füllten die Jahnhalle am Ende gleich mehrfach mit den erlaubten 800 Zuschauern (das Org-Team um Juli Obländer meisterte dabei perfekt, aber bestimmt nicht mühelos alle möglichen Anforderungen…). Am Ende ist lediglich der Favorit und Bundesliga-Farmclub Weimar nicht zu bezwingen für unsere wackere H1, es bleibt Silber für die Jahnlinge im dritten Jahr Erste Regionalliga.

Was für eine Entwicklung: 2016 startete unsere Herrenmannschaft in der untersten Liga, damals nach Jahrzehnten der Dürre als Ziel-Projekt für unsere damals schon blühende Jugendabteilung. Und jetzt sorgten wir in der Regio-Finalserie für Aufsehen! Die Visionäre von damals sind übrigens heute noch an Bord, werden hier nur als Kürzel erwähnt (Danke PL, HC, FXO, FW und TH und viele mehr).

Apropos Entwicklung. Auch die Herren 2 sind diese Saison aufgestiegen, sind 26/27 in der 2. Regionalliga anzutreffen – klingt nach einem perfekten Unterbau für all die gut ausgebildeten NBBL- und JBBL-Jahnlinge, die es nach erfolgreicher Jugend-Ausbildung noch nicht direkt in die Erste schaffen!

Damen 1 in die Zweite Liga aufgestiegen
Damen 2 in die Bayernliga aufgestiegen

Nun zu den Regionalliga Damen, die in einer perfekten Saison ohne jede Niederlage die Meisterschaft und damit den Zweitliga-Aufstieg geholt haben! Mit einem 2-0 in der Finalserie gegen Rosenheim, das 600 Zuschauer erlebten und in dem das Coaching-Team unter Stavros Tsoraklidis mit Julian Hecht und Arturo Raichel trotz engem Spielverlaufs wieder die optimale Lösung gefunden haben.

Vor drei Jahren hatte es noch die ein oder andere Träne bei der Turnerschaft gegeben: nach zehn Jahren erfolgreicher Zugehörigkeit zog Jahn freiwillig aus der DBBL2 zurück. „Uns waren nur noch eine Handvoll Teenager geblieben, die Meister-Generation um Emily Bessoir und Leonie Fiebich war längst ins Profi-Lager gewechselt, das war alles viel zu sehr auf Kante gestrickt,“ so berichtet Armin Sperber heute, seinerzeit „Sportwart weiblich“ und seit 1978 (!) immer wieder beim Jahn in Verantwortung.

Auch in der weiblichen Jugend-Sektion der Turnerschaft feiert man ein ganz außerordentliches Erfolgsjahr, drei Jahrgänge eines Vereins jeweils unter den allerbesten von Deutschland, das hat man wirklich sehr selten und das ist ein schöner Beweis für die fantastische Nachwuchs-Arbeit des künftigen Zweitligisten:

Jahn mit drei Mädchenteams auf der Deutschen

- WNBL (Jahrgang 2008/09 – identisch mit der D1) zieht ohne Niederlage ins Deutsche Top4 in Berlin ein (Trainer-Team siehe oben)

- Das Projekt Jahrgänge 2010/11 (Trainer Armin Sperber und Lars Rzymianowicz) feiert als D2 den Aufstieg in die Bayernliga Damen, als U18w den vierten Platz bei der Bayerischen und als U16w – mithin in der angestammten Altersklasse! – nach dem Bayerischen auch den Südostdeutschen Meistertitel. Das Deutsche Top8-Turnier folgt Ende Mai in Stuttgart

- Die 2012/2013erinnen der U14w (Trainer Ibo Altunbulak, Hamza Yildiz und Nadine Hirtl) gewannen Europas größtes Turnier in Wien und erreichten als Bayerische und Südostdeutsche Vize-Meisterinnen ebenfalls die Qualifikation zum Deutschen Top8, Mitte Mai in Würzburg