Vom „3+6= joy and struggle“-Prinzip

Jahns Regio kehrt mit 70:55-Sieg aus Nördlingen zurück

Cori Close, ihres Zeichens neuer Headcoach von Emi Bessoir an der UCLA, hätte am Samstag ihre wahre Freude gehabt. Ist sie doch eine prominente und überzeugte Verfechterin der Idee, dass „Freude und Anstrengung“ wesentliche Pfeiler für das erfolgreiche Miteinander auf dem Spielfeld sind.

Doch wer hätte gedacht, dass die Formel 3 (Ü18 und unzählige Regio/2.Bundesliga-Spielerfahrungen) + 6 (U18 und 3 Regionalliga-Einsätze bisher) so bald so überzeugend funktionieren würde? Und das auch noch gegen Nördlingen, „(...) die uns beim letzten Mal übelst aus der Halle geschossen haben! Das war echt nicht lustig.“ (O-Ton)

Nördlingen hatte auch diesmal seinen Respekt zum Ausdruck gebracht und seinerseits langjährige Regio- und zum Teil Erstliga-Erfahrung versammelt. Entsprechend intensiv und bissig startete die Partie, eklige trap defense hier, massive nose to nose and protect the paint dort. (im Grunde bräuchte es für die etwas weniger erfahrenen Leser*innen noch ein Glossar auf der Homepage, Anm. d. Red.). 4-Punkte-Führung zur Halbzeit für Jahn.

Im Gegensatz zur Vorwoche waren es diesmal die Spielminuten 26-31, die die Entscheidung brachten. 2 trockene Dreier von Kapitänin Jana Genttner (frei nach dem Motto „Autsch, der tat weh!“) und weitere 3 von Emma Hessenauer („och nee, nich‘ den auch noch!“) ließen den Vorsprung auf 20 Punkte anwachsen. Gut taten da auch 5/6 getroffene Freiwürfe von 14jährigen Rookie Alex Nitsch, die ein paar Mal frech Nördlingens Defense auf die Probe stellte.

Auf alle taktischen Versuche von Coach Imreh hatte Jahns 3+6 eine Antwort. „Boah, die spielen denpress break gegen die 3-1-1 sooo schön!“ raunten sich 2 Junge ehrfürchtig über Elli Wiechmann, Julia Obländer und Jana Genttner anerkennend zu. Dazu ein paar herrliche ankle breaker von Fiona Rosborough, abgeklärte Defense u. wichtige Rebounds/Steals von Senta Huber und Lilly Rhomberg, garniert von turbo-Fastbreak-Punkten von Paulina Geyerhalter...

„Weißt Du, es hat so Spaß gemacht, weil die Jungen so Spaß hatten und sich so gefreut haben!“ Schon am kommenden Wochenende gibt es hoffentlich (so C* will) die nächste Gelegenheit das „3+6= joy and struggle“-Prinzip zu leben. Diesmal zu Hause, am 17.10. gegen die nächste Erstliga-Erfahrung, diesmal aus Bad Aibling. 17:30. Jahn-Halle.

Für die Stats-gewohnten Leser*innen (P, FW, 3er): Genttner (20,7/8,1), Hessenauer (15,-,3), Geyrhalter (11,-,1), Nitsch (7,5/6,-), Huber (5,1/1,-), Wiechmann (4), Obländer (4), Rosborough (2),Rhomberg (2).

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