Dramatisches Ende: U14 gewinnt OT-Thriller

Dramatisches Ende: U14 gewinnt OT-Thriller

Als Außenseiter reiste am vergangenen Wochenende unsere junge Mannschaft nach Nürnberg. Dort wartete die bisher ungeschlagene Truppe der Spielgemeinschaft Tornados Franken aus der Bayernliga Nord. Während unsere Mannschaft all ihre vier Niederlagen mit in die Playoffs zur bayerischen Meisterschaft mitnehmen musste, kamen die Gastgeber mit einer weißen Weste als Tabellenzweiter an.

Da keine Mannschaft in dieser Saison gegen die andere gespielt hat, standen alle Vorzeichen auf einen Sieg der Gastgeber. Den zahlreichen Bayernauswahlspielern aus Nürnberg konnte man aus München nur neue Spieler aus der Kreis-/Bezirksliga gegenüber aufstellen.

Das Spiel begann zunächst sehr zerfahren da beide Seiten ihre Nervosität nicht verstecken konnten. Viele kleine Fehler und Unsicherheiten prägten das Spiel beider Mannschaften in den ersten Minuten. Einzig die Schiedsrichter zeigten eine souveräne und klare Linie, wo bereits nach zwei Minuten die Teamfoulgrenze erreicht war. Insgesamt verlief das erste Viertel zerfahren, wo keine Mannschaft sich wirklich absetzen konnte und ein Spiel auf Augenhöhe sich andeutete.

Die Torandos zeigten in der ersten Hälfte insbesondere Ihre individuelle Stärke durch fest eingespielte Strukturen, wo sie meistens über Leo Trummeter immer wieder in der Zone zu einfachen Punkten kamen. Doch mit einer geschlossenen Teamleistung schafften es die Münchner immer mehr die Räume zu schließen und die Würfe zu erschweren. Immer wieder starteten die Kids aus der Landeshauptstadt kleine Runs, bei denen man zwischenzeitlich sogar ein kleines Polster ausbaute, aber es nach kurzer Zeit mit einfachsten Fehlern zum Schmelzen brachte. Die Tornados bestraften jeden kleinsten Fehler eiskalt und zeigten Ihre individuelle Klasse.

Insbesondere die einfachen Turnovers führten dazu, dass die Tornados 20 Sekunden vor Spielende mit 75:71 führten. Durch einen schnellen Score nach der Auszeit, gelang der Anschluss für Jahn München auf 73:75, ehe sich der Kapitän Quirin Koller für die Mannschaft opfern und mit seinem fünften Foul vom Feld musste. 10 Sekunden vor Spielende verschoss Simon Feneberg den ersten Freiwurf und verwandelte den Zweiten, sodass wieder etwas Hoffnung für die Jahnler aufkam. 73:76 und noch 9 Sekunden (irgendwie lief die Zeit durch Geisterhand doch weiter).

Für die Coaches Fatih Altunbulak und Sascha Kharchenkov war klar, dass es jetzt nur noch eine Option gab: Der jüngste Spieler muss die Verantwortung übernehmen und den wichtigen Dreier zum Ausgleich verwandeln. Doch das wusste nicht nur die ganze Halle, sondern auch der Gegnerische Trainer. ..So entschied man sich für ein geschicktes Ablenkungsmanöver und ließ die zwei unerfahrensten Spieler Max und Mateo ein Play laufen, wo man davon ausgehen musste, dass einer der beiden Jungs sowieso falsch läuft. Gesagt und getan. In dem Tumult klappte der designte Spielzug, wo am Ende Ivan aus 8m den freien Dreier eiskalt versenkte und so zum 76:76 ausglich.

Mit diesem extremen Motivationsschub ging es nun in die Verlängerung, wo die Jahnler durch geschlossenes Teamplay überzeugten und sich verdient durchsetzen. Am Ende stand es 92:83, sodass man endlich den ersten Sieg in der Tabelle einfahren konnte, aber leider immer noch die rote Laterne als Tabellenletzter trägt.

Am kommenden Wochenende dürfen sich die Kids wieder in den Norden begeben, aber diesmal mit dem Reiseziel Würzburg und der klaren Vorgabe die Gegner nicht 42 mal zur Freiwurflinie zu schicken.

Zurück

test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test
test