Ausgerechnet im Halbfinale der Deutschen, ausgerechnet wenn 2.500 Leute zuschauen...
Oder: Weil es halt nicht weniger als ein Halbfinale der Deutschen war, weil 2.500 Leute begeistert und lautstark dabei waren... Und weil am Ende ein paar Nuancen gefehlt haben zu jener sehr guten Leistung, die es braucht, wenn man nach dem großen Titel greift.
Genau deshalb setzte es eine unglückliche, vermeidbare, aber in Summe verdiente Niederlage gegen den vom Heimvorteil deutlich beflügelten Gastgeber Alba Berlin.
Schon die Zwischenstände dokumentieren den knappen Verlauf der Partie, zeigen aber auch, wie Jahns Emma Steinbicker, Matilda Blanarik, Anna Matic & Co unaufhaltsam ins Hintertreffen gerieten.
Am besten schildert die DBB-Website den Verlauf: klick hier
Die Finalpartie lässt sich ebenfalls hier am besten nachlesen.
Die Fotos dort stammen wie immer vom Flotograf - vielen Dank!
Coach Stavros Tsoraklidis: "Ungeschlagen aus der Regionalliga in die Zweite Liga aufgestiegen, ungeschlagen durch die WNBL Saison gekommen - irgendwann musste es uns ja ereilen. Heute gibt es noch dicke Tränen bei den Mädels, es war schließlich eine vielleicht einmalige Chance. Aber in ein paar Tagen werden wir realisieren, was wir erreicht haben in diesem tollen Erfolgsjahr, und dann kommt schon die nächste Spielzeit in Sicht!"
Armin Sperber, stellvertretender Abteilungsleiter: "Es ist so, wie der Coach gesagt hat - tolle Leistung, tolle Saison, tolle Generation! Drei Viertel vom Team haben noch ein Jahr WNBL vor sich, 2026 sind die Damen 1 und die Damen 2 aufgestiegen, auch die U14w und die U16w haben sich für die Deutsche qualifiziert, unser Programm ist hervorragend gelaufen, jetzt müssen wir das alles aufs nächste Level heben!"